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Engagierter Journalismus aus Sicht des eigenen Cockpits
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Alle Beiträge von: Ingo Wolf [wolfipilot]


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Reise | Beitrag zu Charter DA40 mit N-Registrierung
15. Februar 2012: Von Ingo Wolf an Flo Re

1.) in EDFE steht in Halle 10 eine XLS, die verchartert wird; mal einfach bei der Flugleitung nachfragen, die können den Eigentümer sicher mitteilen. Das ist ein netter polnischer Fliegerkollege, ich meine, die Maschien trägt den Aufdruck 'Jubi' oder so ähnlich.

2.) in EDRJ (Saarlouis) wurde stets eine DA40 TDI verchartert; keine XLS, aber mal einfach bei der Flugleitung nachfassen, wer dafür zuständig ist.

3.) was ist denn mit Diamond direkt - die haben jedenfalls früher (bevor ich meine DA40 genommen habe, die aber nicht zu Verchartern ist) immer Flieger zum Chartern gehabt.

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Sonstiges | Beitrag zu GA-Protest oder andere Aktionen auf der AERO?
6. Februar 2012: Von Ingo Wolf an joy ride
... wenn Recht und Moral disjunkt sind, ist Recht nicht zu vermitteln. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
6. Februar 2012: Von Ingo Wolf an Sebastian Willing

So, Zeit sich aus diesen Themen auszuklinken.

Hier haben mir einige ForistInnen zu viele Probleme, vereinzelt scheinbar sogar hormonelle. Sowas muss sich kein Mensch geben, der seine Sinne beisammen hat. Da steige ich lieber am 18.2. etc. in meinen Flieger und fliege. Heute beim Mittagessen habe ich in passender Runde Werbung für die GA gemacht, das scheint mir persönlich zielführender.

Nebenbei: Interessant zu sehen, dass in den Foren der virtuellen Flieger - und da gehts nur um eine Simulation - in jeder Hinsicht ernsthafter, höflicher und substantieller über das Fliegen argumentiert wird, als hier bei den 'Realos'. Was ein Trauerspiel an Pöbelei sich hier einige bieten ist enorm, und dann wird ein Code of Ethics diskutiert, um den 'blöden anderen' on track zu bringen ...

Have fun!

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Sonstiges | Beitrag zu GA-Protest oder andere Aktionen auf der AERO?
6. Februar 2012: Von Ingo Wolf an 

"Aha. Sie bringen Menschen nur deshalb nicht um, weil man dafür bestraft wird?

Ziemlich O/T, aber ich sende Ihnen gerne eine kleine Literaturliste zum Thema 'Rechtsphilosophie für Anfänger'... hat auch nicht ansatzweise etwas mit dem trivialen Teutonenbashing zu tun.



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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
5. Februar 2012: Von Ingo Wolf an Sebastian Willing
... den Agendapunkt halte ich auch für wichtig, nur: wenn wir nicht wissen, was wir wollen, können wir uns noch so oft treffen, es wird keinen Sinn machen. Daher sollten wir zunächst feststellen, was wir wollen. Dann stellen wir fest, wie oft wir uns treffen müssen, um eine entsprechende Umsetzung zu realisieren. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu GA-Protest oder andere Aktionen auf der AERO?
5. Februar 2012: Von Ingo Wolf an 
... wenn die AOPA (oder wer auch immer) noch aufschreiben muss, wie man sich wo auch immer beim Zusammentreffen mit anderen Menschen verhalten muss, dann haben wir ein völlig anders gelagertes Grundsatzproblem. Im Übrigen hilft weder ein Code of Conduct noch ein Code of Ethics, wenn er nicht sinnvoll sanktioniert ist. Und ich denke, das kann und soll das Ziel nicht sein. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
4. Februar 2012: Von Ingo Wolf an Michael Erb

Lieber Herr Erb -

'basteln' Sie eine Agenda - oder jedenfalls einen Arbeitstitel - für das Treffen? Oder sollen wir Inputs dafür nennen?

Ich möchte vermeiden, dass wir uns treffen und nicht wissen, was denn konkret besprochen werden soll. Verstehe ich es richtig, dass es weniger um eine 'Protestaktion auf der AERO' geht (von der ich wenig bis nichts halte), als mehr um die Frage, wie das Auftreten der GA in der Öffentlichkeit erbessert werden kann?

Stichworte aus meiner Sicht könnten dann sein:

- was ist die GA, von der wir reden (Homogenität / Heterogenität)?
- welche Zielgruppe (Öffentlichkeit) soll etwas über diese GA erfahren?
- wie kann die definierte GA der definierten Zeilgruppe näher gebracht werden?
- Mittel und Möglichkeiten der AOPA
- Mittel und Möglichkeiten der übrigen Stakeholder
- ...

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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
3. Februar 2012: Von Ingo Wolf an 
Samstag ist gut, aus familiären Gründen bitte ab 11 Uhr. [Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu GA - alles nur heisse Luft und zum Schluß bleibt alles beim Alten?
3. Februar 2012: Von Ingo Wolf an Michael Erb
Lieber Herr Erb -

dieser Hinweis war nicht ansatzweise auf Sie oder die AOPA bezogen.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu GA - alles nur heisse Luft und zum Schluß bleibt alles beim Alten?
3. Februar 2012: Von Ingo Wolf an 

... vielleicht werden ja ein paar mehr GA'ler wach, wenn EDFE wieder in die Diskussion gerät:

https://www.fnp.de/tz/region/lokales/frankfurt-sued/trennt-sich-netjets-vom-flugplatz_rmn01.c.9564359.de.html

Meine Meinung auch: der Verband muss sich an die Spitze der Bewegung stellen. Aber kritische Hinweise dahingehend sind ja eher nicht gewünscht.

Also schaun wir nur kurz auf und grasen dann gemütlich weiter.

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
1. Februar 2012: Von Ingo Wolf an Lutz D.

Hallo Herr De Lemmod -

ja, ja - und nochmals ja!

Andererseits: auch ein schlechtes Produkt lässt sich mit passender Strategie durchaus gut verkaufen. Und nochmals andererseits: nicht jedes Produkt, von dem man zunächst glaub, dass es schlecht ist, ist auch wirklich schlecht. Daher teile ich einen Punkt Ihrer Ausführungen nicht:

"Deshalb sieht das Produkt Flugschule/Vercharterer/LTB heute so aus, wie vor 40 Jahren auch."

So ist es nicht mehr überall, auch wenn es noch lange nicht überall perfekt ist. Ich sagte ja oben bereits: wir sollten nicht um die Vereinsmeier buhlen, die immer noch auf C150 schulen und am Wochenende gerade mal den Trip um den Kirchturm schaffen. Das ist nicht 'meine' GA, die ich im Auge habe. Und ich glaube sogar, dass diese GA schon scheintot ist.

Moderne GA gibt es, moderne GA erlebe ich regelmäßig: Wir haben spannende Innovation! Ich 'liebe' mein aktuelles G1000 mit SVT, und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Wir haben modernere Motoren, eine DA42NG kann durchaus der Indikator sein für eine Entwicklung. Und auch da ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht.

Wir werden Kompetenzen bündeln müssen, und wir werden Geld bündeln müssen. Und wir haben ja nun eine klare Aussage der AOPA, dass uns ein Dach geboten ist. Let's walk the talk!

[Beitrag im Zusammenhang lesen]


Sonstiges | Beitrag zu GA-Protest oder andere Aktionen auf der AERO?
1. Februar 2012: Von Ingo Wolf an Michael Erb
Lieber Herr Erb -

ich teile Ihre Sichtweise vollumfänglich: da wird es keinen Aufstand der Massen geben. Und mehr noch: was soll der Aufstand bringen?

'Getretene Hund bellen' sagt man nicht ohne Grund, und also - wie der parallele Thread zeigt - geht es aus meiner Sicht sinnvoller vorwärts, wenn wir die GA primär als ein interessantes 'Produkt' verkaufen, als wenn wir zu Wutbürgern und Protestlern mutieren. Protestler, die keiner kennt und/oder mag, erreichen wohl eher das Gegenteil von dem, was sie wollen.

Von daher sehe ich für mich aktuell keinen interessanten Beteiligungsrahmen für eine Protestaktion.
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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
1. Februar 2012: Von Ingo Wolf an 
Liebe Frau Behrle -

schön, dass Sie die 'Value Proposition' ins Gespräch bringen. Nur: niemand muss sich, um anständig zu fliegen, eine neue SR20 kaufen. Es gibt heute viele Möglichkeiten, um mit modernem Material adäquat unterwegs zu sein, 'Fractional Ownership' bietet beispielsweise heute reizvolle Möglichkeiten jenseits der Haltergemeinschaft, mit der man noch vor Jahren mühevoll eine handvoll Leute um sich scharrte, um eine uralte PA28 in die Luft zu bringen (wobei das auch ein netter Flieger sein kann).

Nur: wer kennt diese Möglichkeiten? Und warum sollte - das war der Startpunkt der Diskussion - eine schicke SR22 zum NP von 600K€ nicht ein Hingucker sein, den sich eben nicht jeder leisten kann? Man muss den Leuten eben zeigen, dass der Markt tolle Möglichkeiten jenseits des 600K€-Barinvests bietet. Auf den Seiten der AOPA habe ich das beim (schnellen Durchblick) als Thema nicht gefunden.

Ich glaube aber zudem beim besten Willen nicht, dass es bei 'unserer' Zielgruppe am Geld scheitert, viele AOPA-GA'ler werden sich problemlos auch noch eine Harley hinstellen können, ohne deswegen am Hungertuch zu nagen. Interessanter scheint mir die Fragen nach den 'Zeitkosten', also dem Aufwand an Zeit, den es braucht, bevor man 'anständig' fliegen und Spaß haben kann. BZF/AZF, PPL, IFR, das ist schon ein gewisser Aufwand an Stunden, und der ist schwerer zu finden als das Geld.

Haben Sie eigentlich vor, bei dem Treffen dabei zu sein? Die meisten Ihrer Kommentare sind ja zielführend.



Lieber Herr Erb -

so dargestellt decken sich unsere Meinungen völlig. Ich bin dabei, mal sehen, was wir schaffen. Dum Sprio Spero.
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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
1. Februar 2012: Von Ingo Wolf an Michael Erb

Lieber Herr Erb -

der Ansatz, das Gründen eines Arbeitskreises von Ergebnissen abhängig zu machen, ist letztlich eine Contradictio in Adjecto. Die Ergebnisse sind eher das, was aus einem gegründetem Arbeitskreis herauskommt. Ergebnisse können nicht die Conditio für die Gründung sein. Klären Sie mich bitte auf, wenn die Satzung das anders hergibt.


Liebe Frau Behrle -

Ihr Ansatz deckt sich weitgehend mit meiner Ansicht, wengleich ich finde, dass Sie teilweise übertrieben negativ argumentieren. Es ist in der GA nicht alles schlecht, und wir haben eine klare Perspektive. In dieser Perspektive ist übrigens nicht der Vereinsmeier enthalten, der jeden Samstag von Kleckersdorf nach Hintertupfingen zum Kaffeetrinken fliegt: der findet sich im Clubleben eines DAeC wieder, da er da Zwangsmitglied über seinen lokalen Verein ist.

Zielgruppe für die 'AOPA-GA' sind auch wirklich nicht die U40er. Die Ausnahme bestätigt die Regel, aber der Ü40er - männlich und weiblich - ist die Zielgruppe, da hier das notwendige Kleingeld vorhanden ist, das zum Fliegen nun einmal schlechterdings benötigt wird. Diese Gruppe ist zahlenmäßig stark, diese Gruppe wächst sogar, und diese Gruppe ist eine interessante Zielgruppe. Hier findet sich Harley Davidson genauso wieder wie BMW X6 oder Mercedes GL oder 911 GT3, alles Dinge, die die Welt nicht zwingend braucht, die aber 'geil' sind. 'Geil', nicht aus Geiz, sondern 'geil', weils eben Spaß macht und Ausgleich zum Alltag bietet. Tristesse gibts genug, dagegen bieten wir eben die GA und sollten uns in grundsätzlicher Mitbewerberschaft um die potenten Interessierten positionoieren. Das geht - erneut eine Frage das Außenauftritts - aber nicht durch die aktuelle AOPA-tristesse. Das zieht uns ja nur noch weiter runter.

Ich betreibe als 'Zweithobby' einen mittelmäßigen Rennwagen. Waren Sie mal am Hockenheimring oder am Nürburgring? Alles Leute dort um die 40, die dort Material vom Feinsten und Geld vom Feinsten 'verbrennen'. Von denen machst sich niemand Gedanken um ein 200K€-Invest ins Hobby, Spaß kostet eben Geld. Alternativ kann man angeln gehen.

Von daher: die AOPA-GA kostet Geld, und das kann auch eine Message sein. Auch die 'Boot' präsentiert sich in den Medien, Jahr für Jahr, ebenso die 'Caravan', und niemals wird nur das 5.000€-Einstiegsmodell gezeigt, sondern eben auch die Top-Segmente. Soll doch aus dem 'off' kommen, dass eine SR22 600K€ kostet, so what? Eine 50"Hanse gibt's auch nicht umsonst, und ein tolles Wohnmobil ist auch kein Schnäppchen. Das sollte Interessenten nicht abhalten.


Alle -

gleichwohl erschließen wir mit der AERO keine neuen Interessentenkreise. Das ist sicherlich klar. Es müssen andere Auftritte her. Ich kenne die Budgets nicht, mit denen die AOPA arbeitet, kenne auch nicht mögliche Querelen zwischen Herstellern, Zubehörhändlern und der AOPA, aber es fällt auf, dass die gesamte Werbung für die GA völlig zerfleddert daherkommt. Jeder bastelt etwas, niemand machts gut. Während die Hersteller der Boote, die Makler und die Händler regelmäßig ganze (anzeigefinanzierte) Beilagen für die FAZ oder 'Die Welt' zustande bekommen, schweigt die GA. Wir sind gar nicht zu erkennen. Und wenn - ich wiederhole mich - als Bruchpiloten und Todeskandidaten.

Es ist und bleibt Aufgabe der AOPA, hier zu agieren, unterstützt von uns Mitgliedern. Die Aussage von Herrn Erb passt indes ins Bild, und ich gebe das pointiert wieder: man kann sich einmal treffen und schauen und gucken und dann genau überlegen. Und wenn alle diskutiert haben, fahren wir wieder nach Hause und schlafen doch besser weiter. Ich finde das durchaus sehr entmutigend. Ich schließe mich der ganzen Sache dennoch gerne an: lasst uns treffen, und da wir eventuell räumlich weit verteilt sind, kann die AOPA ja sicherlich auf neue Medien zurück greifen und eine Web-Session starten, dann haben wir mehr kluge Köpfe zusammen.

Meine persönliche Erwartungshaltung ist aber die, dass die AOPA hier in 'Vorlage' gehen muss und klarstellt, was der aktuelle Sachstand ist: Budgets, Kontakte, Erwartungen, politische Interessen - erst wenn wir über den tatsächlichen Status Quo eine Vorstellung haben, können wir den Weg zu einem neuen Verständnis der 'AOPA-GA' entwickeln.















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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
31. Januar 2012: Von Ingo Wolf an 
... eine gute Idee, wenn das mit der Gremienstruktur übereinstimmt. Den Lead hat zunächst die Geschäftsführung, daher wird Herr Erb die Rahmenbedingungen setzen müssen. Hat die AOPA überhaupt Räumlichkeiten für uns, wenn wir um 19 Uhr da aufschlagen? Wie kommen Beschlusslagen zustande, die von DER AOPA dann mitgetragen werden (müssen)? Welche konkrete Zielsetzung sollen diese Treffen haben, und wie werden weitere Mitglieder angesprochen?

Klingt jetzt sehr formal, nur: wenn wir uns einbringen, müssen die Parameter passen.
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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
31. Januar 2012: Von Ingo Wolf an Michael Erb

Lieber Herr Erb -

danke für Ihre Stellungnahme. Mir ist aus meiner eigenen Lobbyarbeit heraus sehr wohl bewusst, dass die AOPA kein permanent leichtes Spiel hat, vor allem aber, dass die AOPA als Verein auf die Mitarbeit der Mitglieder angewiesen ist. Ich unterstütze diesen Gedanken völlig und sehe, dass hier durchaus nicht wenige AOPs sind, die aktiv mitarbeiten wollen.

Ich kann und will nicht in die Geschäftspolitik der AOPA eingreifen, das steht mir an dieser Stelle nicht zu; meine persönliche Meinung hinsichtlich der Darstellung der Arbeitsschwerpunkte indes ist, dass eine massive Verbesserung der Außendarstellung dringend angeraten erscheint.

Beispiel BMW: auch BMW wird hunderte Schreiben/Mails erhalten haben, hat aber konkret und halbwegs individuell reagiert. Selbst wenn dort weit mehr Ressourcen zur Verfügung stehen, so wäre eine Kommunikation der AOPA gegenüber den Mitgliedern, die sich mittels cc:/ an die AOPA wenden, sicherlich eine kluge Entscheidung gewesen - und wenn es nur eine zentrale Kommunikation auf der Homepage gewesen wäre (die zudem etwas mehr 'Sex-Appeal' haben sollte, als die von Ihnen verlinkten Texte ...).

Beispiel Egelsbach: es geht um die permanente Auseinandersetzung mit der Existenzfrage EDFE. Agieren im Stillen mag ja schön und gut sein, letztlich muss aber hier hier gelten 'Tue etwas Gutes und rede ganz viel drüber!'. Gleiches gilt jetzt für Lüneburg und morgen oder übermorgen für Hof-Plauen oder Bitburg. Das gelbe Plakat der Gegener hängt da permanent, in den öffentlichen Gremien sind die auch vertreten - wäre also gut, wenn wir auch mehr Flagge zeigen und klarmachen, was die GA Gutes zu bieten hat.

Zu Ihrer direkten Fragen wegen des von mir als solchen bezeichneten Euphemismus': es sind nicht nur die gewünschten Erfolge nicht eingetreten; das war aus meiner Sicht eine Niederlage für die gesamte GA mindestens im Großraum München.

Noch einmal: es ist natürlich nicht DIE AOPA, es sind wir, die Mitglieder. Fordern Sie uns, wir fordern Sie. Im Sinne der GA. Die GA besteht nicht nur aus den von Frau Behrle leider korrekt beschriebenen Vereinsmeiern, ich sehe viele kluge Köpfe, Unternehmer, Macher, leitende Angestellte, das Potential sollte also vorhanden sein, um unsere Interessen (noch besser) zu positionieren. Gibt es dafür eigentlich einen Arbeitskreis bei der AOPA?

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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
31. Januar 2012: Von Ingo Wolf an Urs Wildermuth
Die weltweite Simmerszene (z.B. VATSIM) ist ungalublich aktiv, und da wird kein Ballerspiel betrieben, da findet eine seriöse Ausbildung statt: die Simmer haben weitgehende Kompetenzen im Regelwerk und in Procedures und wissen sehr wohl, dass zum 'echten' Fliegen immer noch ein klarer Unterschied besteht. Als Recruitierungsbasis aber sicherlich interessant.

Demnächst finden nach meiner Kenntnis in Schleißheim die PC-Flugtage statt: und wie präsentiert sich die AOPA dort als Interessenverband der Realfliegerei? Der Unterschied zu einem echten Fliegercamp ist sicherlich nicht groß, und eine Präsenz dort ist aufwandseitig sicherlich extrem überschaubar. Man stelle noch ein paar moderne Single Engines hin, Cirrus, Diamond o.ä., und schon hat man interessante Multiplikatoren auch für komplexe Themen.
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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
31. Januar 2012: Von Ingo Wolf an 

Liebe Frau Behrle -

durchaus treffend, wenn man sich den 'klassischen Weg' zur GA anschaut, also über Verein, Winterbastelstunden etc.. War mein damaliger Weg zum Segelflug übrigens auch, aber die Zeiten und Interessen der Jungend haben sich natürlich verändert. Bei den von Ihnen agesprochenen Punkten besteht sicherlich Handlungsbedarf, der betrifft aber einen ganzen Mindset, und den werden wir nicht mehr ändern können. Diesen Typus Menschen trifft man aber leider (oder Gott sei Dank?) in fast jedem Verein, weswegen ich kein Vereinsmensch bin.

Es gibt zwischenzeitlich moderne Flugschulen, die auf Aquila schulen und dann Diamond oder Cirrus, alle mit Glascockpits ausgestattet - da tut sich was. Ich kann auch nur hoffen, dass der 'wohlverdienende Interessent' nicht bei einer C150er-Clubhausschulung endet, aber letztlich ist es auch hier Thema für unsere Interessenvertretung: was für ein Image wollen wir selbst haben? Und wie ist das Fitting von Fremd- und Eigenbild? Wie modern ist die GA, oder wo ist sie stehen geblieben und muss abgeholt werden? In 'meiner' Halle in EDFE steht 95% modernes Kunststoffmaterial, so old-fashioned können die Aircraft Owners and Pilots nicht sein.

Das Thema Begeisterung erlebe ich anders: gar kein Problem für mich, Mitflieger zu finden, die Liste der Interessenten ist immer lang - eher werde ich gefragt, als dass ich fragen muss. Problematisch ist eher, aus einem Mitflieger einen Selbstflieger zu machen. Die Ausbildung ist zeit- und kostenintensiv, das kann man nicht schönreden. Und leider tut (wieder mal) unsere Interessenvereinigung nichts im Außenauftritt, um das potentielle Interesse anzuheizen, und zwar so, dass immer mehr Mitmenschen in die Luft gehen.

GA in der Presse: das sind Abstürze, Tote und in Wohngebieten notgelandete Cessnas. Damit hält man Leute (zurecht) vom Fliegen ab. Fällt der AOPA nichts ein, wie man die GA positiv darstellen kann?

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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
31. Januar 2012: Von Ingo Wolf an Christian R.

... ich bin bei meinem Arbeitgeber intensiv für Lobbyarbeit zuständig - ein in der Unternehmenswelt schwieriges Unterfangen, da dort zumeist beide Seiten vertreten werden, Anbieter und Nachfrager, und es also regelmäßig interne Interessenkonflikte gibt.

Die AOPA hat es ungleich einfacher, denn die Interessen der GA sind zielgerichtet praktisch identisch. Leider versäumt es die AOPA systematisch, auf Basis dieser gesamten identischen Interessen eine auch nur irgendwie geartete positive Außenwirkung zu erreichen. Noch einmal: man schaue sich nur mal die AOPA Homepage an und frage sich selbst, ob man damit irgendeine attraktive Außenwirkung erzielen kann. Die Antwort liegt doch auf der Hand.

Sorry liebe AOPA: jedes Unternehmer hat heute im Rahmen einer positiven CI einen Link zu Twitter, zu Facebook, arbeitet aktiv am Außenauftritt - und zwar egal, was man im Einzelnen von solchen Diensten hält. Wo ist AOPA? Was treibt die AOPA, außer die Nutzung von G430 auf der Homepage anzubieten, wenn die halbe (moderne) Welt längst mit G1000 oder Avydine fliegt?

Hier liegt der Hund begraben: AOPA-Mitglieder müssen einfach mehr einfordern von ihrem Verband. Wir sind der Verband, wir sind die GA, wir alle! Das ist Aktivität, die wir alle zeigen müssen.

Und ganz nebenbei: ich nehme natürlich Gäste mit, so oft es geht, dafür habe ich ja 4 Sitze im Flugzeug. Und mal ehrlich: ist es nicht herrlich, bei denen die Begeisterung zu erleben? Das beginnt doch beim Aushallen, der Start, die leuchtenden Augen, das begeisterte Erzählen noch Wochen später. Es liegt auch in unserer Hand, die GA attraktiv zu halten.

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Sonstiges | Beitrag zu GA in der Öffentlichkeit
30. Januar 2012: Von Ingo Wolf an Sebastian Willing

Nette Diskussion, interessant - ich schreib dann mal meinen ersten Beitrag:, und zwar ohne politisch werden zu wollen: die GA leidet, das ist überall zu merken, und wir haben bisher niemanden, der sich nachhaltig für die Interessen der GA einsetzt. Wir haben eine Interessenvertretung, die AOPA, ich bin da auch Mitglied, aber das Erscheinungsbild und das Auftreten in der Öffentlichkeit schwankt zwischen 'nicht existent' und 'ziemlich schlecht'.

Man muss sich nur mal den Auftritt der Homepage der AOPA anschauen; so etwas tristes und trauriges würde sich kein Unternehmen erlauben dürfen, das am Markt erfolgreich auftreten will und Dynamik ausstrahlt. Da fehlt jedes Moment von Begeisterung, im Forum sind Beiträge von 2006 Thementräger - das ist alles nur ein Jammertal. Kein Wunder, dass dann auch die GA traurig ist, wenn schon die 'Frontleute der GA' so einen traurigen Eindruck vermitteln.

Ich fliege in EDFE, und jedes Mal, wenn ich auf den Parkplatz abbiege, sehe ich das Banner am Naturfreundehaus: groß, gelb, plakativ proklamiert es 'NEIN zum Ausbau des Flughafens Egelsbach'. Und die AOPA: sitzt 100 Meter weiter, versteckt im Nirgendwo und bleibt blass. In EDFE werden jede Menge Menschen beschäftigt, haben dort Jobs und ein Auskommen. Ein großer Investor ist da, und kleine Läden und Flugschulen, ein bekanntes Restaurant, alle leben vom und mit dem Flugplatz. Aber niemand stelt sich hin und proklamiert: 'JA zum Ausbau des Flughafen Egelsbach!'. Nichts, kein Unternehmer, kein Pilot - und die blasse AOPA schon gar nicht.

Herr Erb schreibt oben, die Ergebnisse u.a. für Fürsti seien nicht optimal gewesen - netter Euphemismus, das Ergebnis ist eine Niederlage auf breiter Front, ein Desaster für die GA und also auch ein Desaster für die AOPA. Ein sehr guter Freund hat im Nachgang an das Fürsti-Urteil und mit Blick auf den Hinweis im AOPA-Artikel, man möge sich doch an BMW wenden, tatsächlich eine eMail an BMW (Kundenbetreuung) gesendet, Kopie ging an die AOPA. Der Inhalt war klar: mein Freund verzichtet als Privatpilot auf den Kauf eines BMW, er kauft jetzt einen Mercedes, da er sich von BMW mit Blick auf Fürsti verschaukelt fühlt. Nun ja: BMW hat geantwortet, es gab eine kluge Reaktion. Die AOPA? Fehlanzeige, keine Reaktion, man sitzt verlassen im Wald bei EDFE und schläft tief.

Irgendwo hier in der Diskussion stand sehr treffend, dass Meldungen über die GA sich weitgehend um den Absturz von Kleinflugzeugen dreht ... mehr schafft unsere Interessenvertretung wohl nicht in die Presse zu bringen. Dabei hat GA doch etwas zu bieten, was kaum ein anderes Hobby bietet: Faszination, Begeisterung, fast jedes Kind drückt sich die Nase platt, wenn es ein Flugzeug sieht. Fast jeder Mensch würde zu gerne mal mitfliege, sein Haus aus der Luft sehen. Unser Hobby, da ist doch so viel Emotion drin, Technik, Verantwortung, das kann man derart einfach transportieren und die Menschen begeistern, man muss es nur tun!

Der AOPA kommt dabei in der Außenwirkung eine wesentliche Rolle zu. Werbung für unsere Sache ist eben Aufgabe der Interessenvereinigung, und hier hat die AOPA noch sehr viel Nachholbedarf. Wir selbst aber als Piloten sollten die Gelegenheit immer und immer wahrnehmen, in unserem Umfeld Begeisterung für die Sache GA zu fördern. Verloren ist die GA noch lange nicht, aber wir sollten uns selbst nicht noch weiter aktiv ins Abseits bewegen.

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