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generell gewinnt man über 30° querneigung nur sehr wenig. der radius verringert sich ab da nur unter inkaufnahme rapide steigender abrissgeschwindigkeit und leistungsanforderung.
wenn man es mit 30° nicht hinbiegt... ;) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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erinnert mich irgendwie an die bachelor - diplom diskussion. was haben damals alle die hände über den kopf geschlagen, der bachelor sei ein besseres vordiplom, oder nicht mal das! man müsse alle diplom inhalte in den bachelor pressen sonst werde das nichts, der standort deutschland sei gefährdet! der todesstoß für die deutsche industrie. und sonst weiteres dümmliches gelaber, anders kann man es nicht ausdrücken. ich habe beides kennengelernt und muss sagen, wenn ich mich an die zeit als jungen ingenieur zurückerinnere, reicht ein bachelor für die ersten jahre dicke. für die meisten sogar ein leben lang. wer dann weiter und insbesondere führen oder forschen will, der macht seinen master (aber bitte nicht direkt im anschluss, das gibt wieder nur fachidioten!) und mit anfang 40 noch einen EMBA. so werden moderne führungskräfte für die wirtschaft "produziert".
aber es scheint typisch deutsche mentalität, immer am anfang die komplizierteste und maximal komplexe ausbildung zu machen und sich an unüberwindbare hürden zu rühmen. ja, jetzt ziehe ich die nazi-karte und spiele sie aus (grätsche sozusagen von hinten): diese mentalität kann ich lediglich mit übermensch-denken assoziieren. der pilot (eigentlich jeder sach- oder fachkundige mensch) wird nicht durch eine vollumfassende einmalausbildung ein guter pilot sondern durch eine modulare ausbildung (neben der vielzitierten übung), die je nach entwicklungsstand zum jeweiligen zeitpunkt auf fruchtbaren boden fällt. zudem hat das konzept den schicken vorzug, dass immer wieder eine schulung gemacht wird, und die fähigkeit, die fliegerische lage zu beurteilen immer wieder an dem eigentlich gewollten (procedures) angepasst/korrigiert werden kann. die leute fliegen sich doch nicht tot, WEIL sie es richtig machen, sondern weil sie unfähig sind, die diskrepanzen in ihren prozessen vom theoretischen fall zu unterscheiden.
ich finde es wegweisend, ja einen paradigmenwechsel für deutschland und überaus begrüßenswert, dass die EASA eben europäischer ist als es durch ihren kölner sitze zunächst scheinen mag, und der wille geäußert wird (mehr ist es derzeit noch nicht), auf moderne art flächendeckend für mehr sicherheit zu sorgen. nochmal dank an jan brill für die ausarbeitung und betreeung des themas. very professional!
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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absolut! die einstellung habe ich damals bei meinen segelfliegerkameraden auch überhaupt nicht nachvollziehen können. in meinen augen schlicht dümmlich (außer natürlich auf exklusiven segelflugplätzen, da stellt sich aber die frage der finanzierung anders) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Sehe ich exakt auch so! ZÜP ist das beste Beispiel. Die meisten Privatpiloten begreifen einfach nicht, dass sie lediglich Kollateralschaden und nicht Ziel der ZÜP sind.
Die Zersplitterung der Fliegerei gibt auch so ein uneinheitliches Bild ab, dass es keine wirklichen Gemeinsamkeiten gibt. Von der G V bis runter zum UL sind einfach mehrere Welten dazwischen. Es wird keine starke Lobby geben und die Kleinfliegerei wird Schritt für Schritt überall dort wo sie aneckt Platz machen.
Welche Nägel mit welchen Köpfen sollen denn jetzt gemacht werden? Was tatsächlich verbessert werden kann, ist die Lizensierung in Ri. IFR (light), um den Gebrauchswert des Fliegers zu steigern. Dann wird man aber sicherlich den Ausschluss aus den großen Höhen, CTR unterhalb bestimmter Bedingungen usw. erwarten dürfen. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Herr Suttr, Ihre Verknüpfung schwimmt mit dem Bauch nach oben! =) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Was ist eigentlich mit Flugzeugverkaufshäusern wie AirShampoo? Hat jemand damit mal Erfahrung gemacht? [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Am besten gefiel mir der Artikel zu Fliegen ohne Alternate. Die Erläuterung, wie lange man wirklich "committed to land" ist, gibt aufschluss über das echte Risiko. Das ist das entscheidende beim fliegen. Verständnis um die Umstände sind der Schlüssel zu sicherem Fliegen, nicht das starre "Gehorchen" von "Regeln". (Siehe LOP-Diskussion) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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das meine ich und die geräte gabs vor über 70 jahren.
stefan, iss wohl 'n büschn spät, wa? ;)
allerdings ist dieses monströse "uhrwerk" heute elektronisch viel einfacher herzustellen. ich zielte eigentlich nur auf die tatsache ab, dass piloten die einhebelbedienung gerade bei hohem "workload" sehr zu schätzen wussten, dass also eine von ingenieuren ersonnene und von mechanikern eingestellte technische einrichtung die richtige einstellung fand. ganz alleine.
selbst die amis bewerteten diese apparatur äußerst vorteilhaft. auch wenn das kommandogerät technisch bedingt nicht immer die optimale einstellung traf, blieb das fazit durch die arbeitserleichterung positiv. ebenso wie direkteinspritzung oder wendehorizont (kombination aus künstlichem horizont und wendezeiger mit libelle).
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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die unterlegenheit, die ich meine ist eine praktisch faktische, keine gefühlte. sie begründet sich aus der zersplitterung unserer vertretung in europa. dass das konstrukt europa krakenartig wird liegt weniger an europa selbst sonder an der fehlenden anpassung unserer volksvertreter. die meinen, provinzielle partikularinteressen auf europäischer ebene ausfechten zu müssen. auf verwaltungsebene hingegen ist mit new approach und eigenverantwortung bei produktbeschaffenheit schon ziemlich viel erreicht worden. teilweise mehr als den beteiligten (verbraucher, hersteller und komerzielle betreiber) lieb ist.
die bildungselite, die ich meine, saß weniger in den kadettenanstalten sonder war liberal und freigeistig. es war von der einigung unter schwarz rot gold, die in der paulskirchenverfassung mündete die rede und nicht von der unter schwarz weiß rot, die bekanntlich im zweiten kaiserreich 1918 ihr ende fand. (bei dieser liegen sie mit ihrer beschreibung richtig!) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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ich kenne das flugzeug nicht. aber alles was ich bisher gesehen habe gibt mir den eindruck, dass dieses fliegerle zu den gutmütigen gehört. was man vom profil sieht, die V-form, 19 mal kurbeln, fahrwerk immer draußen nur der winkel ändert sich, moderate klappenstellung usw... da gibt es nach meiner theoretischen einschätzung keine abrupten konfigurationsänderungen die ein durchsacken verursachen könnten.
außerdem glaube ich, dass das nicht die ursache sein kann, deswegen fällt kein vogel aus 30-40 m in den acker. mehr augenzeugenberichte und schlussreport abwarten. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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ganz richtig. warum die einhebelbedienung nicht eingeführt wird, wo sie doch seit mehr als 70 jahren verfügbar ist... lader/ladedruck, drehzahl, gemisch, zündung kann alles fein automatisch verstellt werden, nach immer genauen vorgaben, immer wieder. aber viele verstehen einfach nicht, dass maschinen die besseren steller/regler sind. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Wenigstens steht da schwarz auf weiß drin, dass sie keinen unmittelbaren Zwang ausüben dürfen. Es würde sich ja sonst der tapfere BfL noch selbstlos in die Luftschraube werfen, um den widerrechtlichen Start zu unterbinden... [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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aber genau das ist doch der punkt! es ist sicher sinnvoll, dem automaten das geradeaus fliegen zu überlassen und selbst nav und paxenbespaßung zu übernehmen. aber warum soll das andere verboten sein? darum allein geht es mir, die vorschrift soll verbieten, was andere gefährdet und nicht vorschreiben, was einer meint für sinnvoll halten zu müssen. es gibt sicher viele situationen, in denen IFR mit einer spartanisch eingerichteten C-150 absolut safe ist (jenseits FL100, sichtminima streckeneweise grenzwertig usw.) und sogar geboten wäre, in D aber "VERBOTEN!" ich kann es einfach nicht verstehen. wolkenflug ist doch schließlich auch gestattet. (jaja hier gibt es keine staffelung und es wird sektorweise getrennt.) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Urs hat den nagel auf den kopf getroffen. bitte immer zwischen eigenen limits und das gesetzliche "sine qua non"
weshalb soll es eigentlich einem C-150 piloten untersagt sein, ohne autopilot IFR unterwegs zu sein? ich rede von IFR unter dunstigen bedingungen, wo die sichteweitenminima nicht gegeben sind, nicht der einflug in Cb! bitte keine hätte könnte wenn argumentation. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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die diskussion zeigt jedoch wieder, dass lokalpatriotismus und "separatismus" in deutschen landen überwiegen. es ist besipieslweise wichtiger, mit landesrepräsentanzen in brüssel aufzuwarten als tatsächlich gemeinsam ausschließlich vereinigt und stark deutsche interessen zu vertreten. die zusammenfassung deutscher interessen und die verlagerung des politischen gewichts von der provinz hin zu einer zentralen hauptstadt ist alles andere als nationalistisch oder gar nationalsozialistisch geprägte ideologie, sie ist für die freiheit und gerechte vertretung innerhalb des europäischen "gebäudes" unabdingbar und geradezu geboten.
dazu bedarf es einerseits einer stärkung des gesamtdeutschen bewustseins, anderseits einer echten kapitale von der aus die macht entfaltet wird. alles andere bedeutet schlicht weg, das der bürger innerhalb des deutschen abschnitts von europa über eine verwaltungsinstanz mehr vertreten wird. die unterlegenheit des deutschsprachigen raumes in europa ist der feudalistischen zersplitterung geschuldet. leider haben sich letztlich die falschesten der vereinigung angenommen. man sollte in dieser angelegenheit eher an die bestrebung der bildungselite aus der mitte des 19. Jhd denken und weniger an die irrungen und wirrungen im 20. Jhd dann fällt eine zentralere verwaltung strategischer angelegenheiten wieder in die europäische struktur ohne deutschtümelei und größenwahn. aber das führt hier wieder zu weit und hat mit fliegerei schon mal nix mehr zu tun.
ach und die berliner haben schon so einiges vertragen. gebabbeltes hessisch is aa ned so schwer zu versteeh. insbesondere beim ebbelwoi. berliner kommen und kamen nicht nur aus berlin. wie hieß es damals so schön? der berliner ist meist aus posen oder breslau und hat keine zeit. der gute tucholski zeigt in einer liebevollen hommage an dieses kuriosum, mit welch gemischten gefühlen man an die stadt herangehen muss. hassliebe eben. echte.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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wieder ein beitrag, wo der "Dieser Beitrag war hilfreich"- oder like!-knopf fehlt. ich habe herzhaft und laut gelacht! spannlack vom hintern... nein, großartig!
damit keine animositäten aufkommen: ja, es ist gegen vorschriften, eine anlage außerhalb ihrer betriebszeiten zu benutzen. aber ernsthaft, geht davon die welt unter? mir kann noch immer keiner vernünftig erklären, wo der tatsächliche schaden durch verwendung eines platzes außerhalb der betriebszeiten entsteht. solange das nicht diskutiert wird, bleibt der verweis auf die vorschrift schlicht kindisches herumgehopse. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort.
Zur Klarstellung: Mit dem Pkw überfuhr ich (damals) nachts im und am Taunus ausgewählte Ampeln. Sie werden diesen Typus aus der Gegend kennen, im Spannungsfeld zwischen Neuenhain, Kronberg und Eschborn. Da konnte man nachts geschlagene zehn Minuten herumstehen. Wofür? Die Kreuzung war über mehrere hundert Meter einsehbar. Gottlob reagieren solche Ampeln jetzt schneller, dass man diese Spielchen nicht mehr treiben muss.
Als Fußgänger ist nicht das gezeigt Licht das maßgebliche Element der Sicherheit, sondern der Fahrzeugverkehr selbst. Vor zwei Tagen hat ein unachtsamer Fahrer fast einen Fußgänger vor meiner Nase überfahren, weil dieser doch „grün“ hatte. Auf der linken Spur hielt bereits ein Lkw während der Fahrer des Geländewagens auf der linken den Fußgängerüberweg um eine Wagenlänge überfuhr. Ich sah zwar die grün zeigende Fußgängerampel, blieb aber lieber stehen, weil ich aus dem Geräusch des herannahenden Fahrzeugs schloss, er würde nicht rechtzeitig zum Stillstand kommen. Wenn ich zwischen Recht haben und unverletzt überleben wählen darf… Aus dieser Überlegung heraus überquere ich als Fußgänger (wo das Risiko primär bei mir liegt) die Kreuzung auch bei rot zeigender LZA, vorausgesetzt ich kann den Verkehr aus allen Richtungen einsehen und mein Überqueren herannahende Fahrzeugführer nicht ablenkt. Und das nennen Sie anarchistisch?
Wenn Sie nur Hauptbahnhof, Regierungsviertel und schmuddelige Ecken in Neukölln kennen, haben Sie als fast wie ein typischer Tourist nichts von der wirklichen Stadt mitbekommen. Besser gesagt von den vielen verfügbaren Städten. Die Kinderbetreuung ist hier hervorragend. Man muss das Kind nicht zwangsweise in irgendeine einsturzgefährdete Bude in Neukölln stecken.
Egal, ich verteidige Berlin nur Bedingt, es bleibt ja eine Hassliebe. Was Sie allerdings richtig erkannt haben ist die Teilung zwischen Ost und West, das hat aber gar nicht so viel mit der Mauer zu tun wie man zunächst vermuten könnte. Aber das würde hier zu weit führen.
Einzig der Punkt, die Stadt würde sich zu sehr auf eine Fremdfinanzierung stützen, trifft voll ins Schwarze. Der Bär ist übrigens auch schwarz. Zumindest der im Wappen. Sonst siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_Berlins#Wie_der_B.C3.A4r_ins_Wappen_kam und da ist er auch nicht rot.
Eschborn und Homburg sind mir bestens bekannt. Bin Königstein und Orschel-„Geschädigter“. Aber es will - und das werden Sie zugeben müssen - niemand in der Republik in Eschborn tot überm Zaun hängen.
In einem anderen Text (Money für die Mooney) geben Sie ja zu, dass Sie auch rote Ampeln bei wenig Verkehr überfahren, weil Sie die Kreuzung "kennen". Sie wissen, dass das Überfahren einer roten Ampel Ihren PPL kosten kann? Nur weil es jetzt mal grad so passt, ist das kein Grund, ein Gesetz zu übertreten und sich dann am besten noch hinterher darüber beschweren, dass man Strafe zahlen musste. Es gilt wie überall, Gesetze werden für alle gemacht, weil Minderheiten meinen, diese Gesetzte nicht befolgen zu müssen. Solange Leute wie Sie ihre Anarchie-Ader meinen ausleben zu müssen, werden immer mehr Gesetze und Regeln kommen, nicht weniger. Das sollte jedem klar sein.
Berlin ist bei weitem nicht New York. Da haben Sie Recht. Es ist aber die einzige nennenswerte Großstadt auf deutschem Gebiet. Neulich sinnierten wir (Freunde und ich) über die ideale Großstadt und kamen beim Beurteilen von London und Paris (die ich im Gegensatz zu New York mehrmals im Jahr besuche) zur Erkenntnis, dass die Kombination aus Frankfurt und Berlin ideal wäre, um eine wahre Metropole zu schaffen. Aber daran glaube ich wiederum auch nicht. Kleine Anmerkung, eine Stadt ist wesentlich mehr als nur ihr Hebesatz.
Nochmals danke für Ihre „Auseinandersetzung“ mit meinen Gedanken.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Vermutlich weil kein Mensch im Häuschen saß? Flughafen abgesperrt, kein Funk im Turm, sonst keiner da? Kein Flugverkehr in der Platzrunde... das sind doch alles indizien, dass die CTR inactive war.
Vielleicht sollte man die Start- und Landebahnen wie mautpflichtige Straßen behandeln. Der Flughafenbetreiber muss von einer Verantwortung für Geschehnisse auf der S-L-Bahn außerhalb der Betreibszeiten entbunden werden. (Schneeräumung usw.) [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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in diesem fall sind wir uns alle einig, dass das sichere abheben des flugzeugs auch nach regeln gegeben war. es gibt regeln, die dienen der risikominimierung und es gibt sinnloses zeugs. unzulässig daher vielleicht auf dem papier. wo aber bleibt der schaden, das erhöhte risiko?
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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nicht ganz. see and avoid funktioniert insbesondere dann wenn man nicht zwanghaft auf sein recht besteht und für leichte korrekturen seiner "flugbahn" platz im kopf hat.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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richtig! wir nannten den "accelerated stall" so, weil er bedingt durch die lasten beim manövrieren bei "höherer" geschwindigkeit eintrat als zur jeweiligen flugmasse im geradeausflug passend . am gefährlichsten ist es an der winde, da das passende "seat of the pants" feeling nicht passte. hatte mir keine mühe gemacht, den deutschen fachbegriff herauszusuchen, sorry. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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und deswegen warte ich auch nicht sinnlos an mir bestens bekannten kreuzungen, sondern quere sie einfach. ungeachtet der farbe aber den verkehr rundum beurteilend. [Beitrag im Zusammenhang lesen]
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Ah, ein schönes Thema! Auch wenn es nicht so leicht auszudiskutieren
ist:
Die Beschädigung/Zerstörung fremden Privateigentums
(besetzte Häuser / verbrannte Luxuskarossen) ist ein vielschichtiges
soziologisches Problem. Daher kann ich, der ich seit über 13 Jahren in einer immer
fortwährender Hassliebe zu dieser Stadt in ihr lebt, das gesagte nicht einfach
unkommentiert stehen lassen. Vom schicken Wilmersdorf in Ku'damm-nähe und dem
nicht so schicken Moabit mit dem Beusselkietz über das so afugeräumt boheme
Schöneberg bis hin zum F'hain eingeklemmt zwischen P'berg und Spree direkt an
der KMA (ehemals "Stalinallee") durfte ich verschiedene und sehr
unterschiedliche Bezirke bewohnen und deren Eigenheiten kennenlernen. Maße mir
daher an, folgende Meinung abzugeben.
Vorweg:
* Die Themen, die die Menschen vordergründig berühren,
werden leider nicht lösungsorientiert behandelt. Es fehlt daher die
Übermittlung der eigentlichen (hintergründigen) Ängste und Befürchtungen wie
auch der Interpretation der Ereignisse (Reaktionen) zwischen den
gesellschaftlichen Gruppen.
* Berlin ist nicht das, was es vordergründig zu sein
scheint: Es ist Weltmetropole mit teilweise dörflichem Charme. Es ist
ehemaliger Industriestandort auf der verzweifelten Suche nach neuem Einkommen.
Es ist insulare Tradition im vollen Sandstrahl der Globalisierung. Hier treffen
Gegensätze gewaltsam aufeinander vergleichbar am ehesten mit New York.
In diesem Licht lassen sich die von Ihnen angesprochenen
mangelnde Investorenfreundlichkeit und Sicherheit für Wohlhabende erst differenziert
betrachten.
Ursächlich für den beobachteten Mangel an Sicherheit ist
die sog. Gentrifizierung. Das bewohnen von Problem- bzw. Szenevierteln von
zugereisten Gutverdienern. Es sei angemerkt, dass in Dahlem oder Zehlendorf Luxuslimousinen
nicht, auch nicht am 1. Mai, zu brennen pflegen. Die Ursache für den Hass auf
Luxuskarossen in den Szenevierteln ist ein wechselseitiges Problem. Wer
beispielsweise als Schwabe mitten im Prenzlberg laut schwäbelnd darauf besteht,
den entgegenkommenden Passanten (auf dem Bürgersteig) analog dem Straßenverkehr
rechts zu passieren, erntet neben Unverständnis auch noch keine Liebe. Wer auch
gerne in Stadtnamenjacken herumrennt sich aber dann bei der In-Bar beschwert,
sie sei zu laut und folglich Leonie und Torben-Hendrik nicht ihren wohlverdienten
Schlaf bekämen, erntet noch zusätzlich Kopfschütteln. Das gesellschaftliche
Miteinander ist hier einerseits viel härter und anonymer und anderseits
erfordert, erzieht es förmlich eine "Rücksicht" auf den Mitmenschen,
die anderswo seinesgleichen sucht. Zugegeben, die Form leidet in Berlin
zuweilen (eigentlich immer), das Herz ist aber immer da. „In Berlin kannst und
darfst Du fast alles, nur Herzlosigkeit verzeiht Dir hier keiner.“
Mitglieder einer Verbindung erwiderten die Lärmbeschwerde
eines im Nachbarhaus frisch eingezogenen Neubaubewohners mit der lapidaren Bemerkung:
„Wir sind seit 1883 hier, und Sie?“ Ende der Diskussion.
Investorenfeindlich sind einige Berlinbewohner schon
alleine deshalb, weil man das Spreeufer ohne Widerstand dem Unterfangen
MediaSpree opfert. Eine öffentlich zugängliche Promenade wurde verhindert. Allerdings
blieb der erhoffte Erfolg aus. Zwischen den Gebäuden klaffen noch offene Brachflächen.
Ich arbeite selbst in einem dieser Gebäude, Zäune verhindern ein promenieren.
Nicht schön, verfälscht den Charakter und opfert das, was ursprünglich hier war,
einem zweifelhaften Ziel.
Wer also in diesem Sinne mit seinem vielen Geld mitten in
ein hippes Viertel zieht, darüber hinaus, mit bei den ursprünglichen Bewohnern
des Viertels verachtete Tätigkeiten verdientem Geld jede geforderte Miete
bezahlt, um ausgerechnet in diesem In-Viertel zu wohnen und diese
ursprünglichen Bewohner damit auch noch verdrängt darf sich wirklich nicht
wundern, wenn die Halbwertzeit seines Cayenne dramatisch abnimmt.
Eine Stadt lebt von öffentlichem Raum. Man kann hier
nicht einfach Rücksichtslos einziehen, dahininvestieren und erwarten, dass man
dafür geliebt wird. Die brennenden Autos von Berlin sind keine neidgesteuerte
Angelegenheit! Vielmehr ist es ein verzweifelter Versuch von teils am unteren
Ende der Nahrungskette Vegetierender, den "Feind" abzuwehren. Die
Legalität der Handlung möchte ich dabei nicht beurteilt haben. Die Gesetzeslage
ist klar und unmissverständlich. Aber es gibt immer eine tiefere Begründung für
das, was wir sehen können. Das Herz - und das unterscheidet den Menschen vom
Roboter - ermöglicht da besseren Einblick.
[Beitrag im Zusammenhang lesen]
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