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Pflichtlektüre für Piloten
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45 Beiträge Seite 2 von 2
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Ja, ich weiß. Man darf sich nicht selbst belügen seinem Lebenswandel; auch ich nicht. Jede Stunde in der Luft haue ich 50 Liter Avgas durch den Auspuff. Das wird auch durch die 300 kWh PV-Anlage auf meiner Halle nicht weniger. Ich probiere das aber so gut als möglich mit meinen Möglichkeiten zu kompensieren: Elektrisch fahren und mit eigenem Solarstrom laden, Heizen in der Firma mit Holzabfällen (Spessart!), Zuhause Pellets & Solarthermie, sehr wenig Fleisch essen, usw. Wenn man will, geht sehr viel und es kostet quasi nichts. Macht vielleicht ein bisschen Arbeit, aber hinterlässt ein gutes Gefühl, so wie die Hackschnitzel-Heizung. Hohe Gaspreise wegen Ingos Freund? Da lach' ich mal müde! (Sorry Ingo, aber ein bisschen Sarkasmus wollte ich auch noch loswerden. Fühle Dich bitte nicht getriggert, darauf einzugehen. Danke!)
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Andreas hat in einem Punkte schlicht recht – bei 3% des aktuellen Ausstoßes an Treibhausgasen sollte man seine Rolle sicher nicht überbetonen, ideologisieren, und mit Moralin aufladen; das sorgt nur für Reaktanz.
Sinnvoller ist es, so nüchtern da ran zu gehen wie bei der Frage, wie man als Mittelständler seine Gabelstapler elektrisch, per Ottokraftstoff oder wie auch immer anzutreiben. Oder als ÖPNV-Betreiber, welche Antriebsart die Busse haben. Oder wo man einen Flughafen direkt über die Bahnlinie baut, damit sowohl die Reinigungskräfte, der überregionale Verkehr und auch die PAXe geräuschlos ohne Verkehrschaos und überteuerte Parkplätze von A nach B und zurück nach A kommen.
Volkswirtschaftlich wollen wir alle sicherlich nicht, dass unsere Weltmarktführer im Bereich PKW wie auch die Zulieferer wie Bosch irgendwann den Weg von Nokia, RIM, Kodak, Quelle oder Borgwart (Borgward?) gehen. Wenn die aber nur auf die Quartalszahlen gucken, und nicht merken, wenn iPhone, digitale Photographie, Amazon oder eine neue, bessere Antriebsart vorbeikommt, kann man als öffentliche Hand schonmal den Weg zum besseren öffnen. Schnörkellos und ideologiefrei.
Wenn die Schweiz Speicherwasser hat ohne Ende, und vom faschistischen Italien und Deutschland eingeschlossen ist, ergibt Autarkie extrem viel Sinn. Dann elektrifiziert man das komplette Bahnnetz, wenn man keine eigenen Kohlevorkommen hat. Und heizt das Rathaus von Zürich seit den 30er Jahren mit einer größeren Wärmepumpe.
Die größte Meereswärmepumpe der Welt baut übrigens die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg: MAN. Schafft Jobs in Bayern, verringert die Abhängigkeit von Putler, Scheichs, Trumpster etc.
Wenn man als Dänemark merkt, hoppla, es ist 1973 und die OPEC würgt unsere Volkswirtschaft ab, dann nutzt man halt Wind und Biomasse, und baut Konnektoren nach Schweden, erleichtert den Radverkehr in Unistädten und Kopenhagen, UND bohrt in der Nordsee nach Gas & Öl, um sich Rezessionen zu sparen.
Wenn Uruguay merkt, dass sie verdammt viel Wind und passabel Wasserkraft haben, um sich den Import fossiler Energie zu sparen, dann machen sie einen Physikprofessor zum Energieminister und lösen das binnen 8 – 15 Jahren. Arbeiten mit dem, was man hat.
Klar ist Erdgas besser als das Stadtgas, was wir früher hatten. Ist aber endlich, auch in der Nordsee. Oder kommt aus der Sowjetunion bzw. später Russland. Buyer beware.
Bergschäden im Ruhrpott zu subventionieren, um Kohleflöze in bis zu einem Kilometer tief zu fördern, ist beknackt (danke, SPD). Dann besser das vorhandene Kraftwerk nutzen und die Kraftwerkskohle auf dem Weltmarkt kaufen. Machen wir jetzt ja auch, aber Jahrzehnte zu spät.
Wenn man 50 Jahre später mit besser isolierten Gebäuden immer weniger davon braucht, kann man die Puffer immer noch außerhalb der Zeiten des Rheintiefwassers kaufen, und die Kohle liegt dann halt ein paar Monate auf Halde. Man braucht aber nur noch einen Bruchteil von früher, wenn Wind, Sonne, Biomasse und Geothermie das Gros abdecken.
Werden die manchmal drei Güterzüge Kraftwerkskohle pro Tag eingespart, und kommt daher andere Fracht von der Straße auf die Schiene, freut das auch den Dieselfahrer mit Boscheinspritzerspitzentechnologie, weil die rechte Spur frei wird. Die Fahrbahn und auch die Autobahnbrücken seltener saniert werden müssen etc.
Ja, wir sind selbst schuld, wenn wir bei 95% Quote des Öl- und 91% des Erdgasimports ideologisieren, statt konstant geräuschlos das Risiko immer mehr zu minimieren. Und das komplett unabhängig vom extrem gefährlichen Klimawandel. Von A nach B fahren, Haus und Dusche warm, Strom verlässlich dezentral hergestellt, abgepuffert durch Biogas aus Restmasse ist volkswirtschaftlich wie energetisch ist nun mal ein langfristig extrem sinnvolles Wirtschaften und Handeln. Tief hängende Früchte zuerst, Lobbyisten mit der Rationalität der Physik zum Verstummen bringen, und die letzten schwersten 10% des Weges kann man immer noch kompensieren oder wirklich schwere und teurere Wege gehen.
Wir hatten die Ölkrisen 1973 und 1979/ 80. Und überweisen je nach Jahr 60 – 140 mia EUR ans Ausland für den Import fossiler Energieträger. Das war noch nie clever, wenn man was Besseres und preislich vergleichbares hat. Dann soll es gerne Varta statt CATL sein (ein spannendes Thema für sich, wenn man sich anguckt, wie BMW an seine ersten Batterien für BEV kam…), Bosch und Daimler statt BYD und Xiaomi, Otto und Quelle statt Amazon, Lidl statt AWS und Oracle usw.
Und langfristig hätte ich auch länger lieber eine Rohstoffagentur mit pensionierten Geologen mit gleicher Unabhängigkeit wie die Bundesbank, die 80% der dt. Goldvorräte in andere Rohstoffe investiert und im Hintergrund für extreme Risiken puffert. Ob das dann Neodym, Titan oder Platin ist, ist mir wumpe, solange das wirklich kompetente unabhängige pensionierte Profs entscheiden. Was soll Gold in NY und Fort Knox, nachdem der Kalte Krieg gewonnen wurde? Chips für Autos kann auch Infineon herstellen.
Wenn Trump, Xi und Putler oder die Mullahs ausrasten, ist es allemal sinnvoller, dass unsere Premiumhersteller fast unterbrechungsfrei produzieren könnten oder können, und der Strom für 15.000+ km pro Jahr vom Firmenparkplatz, aus Ostfriesland oder einem Laufkraftwerk in Rheinfelden stammt, als von Kleptokraten aus Zentralasien, Venezuela, Texas oder dem Persischen Golf.
Treibhausgase? Ja, kann man sich auch anschauen. Technik und Unabhängigkeit finde ich für unsere Volkswirtschaft und unseren Wohlstand deutlich reizvoller. Kann man auch deutlich besser als Produkte exportieren, wenn schon heute über 90% des weltweiten Zubaus an Energie in EE gehen. Mit ein paar Hundert Maybachs und ein paar Tausend S-Klassen, die man in 15 Jahren noch absetzen kann, rettet man unseren Wohlstand nicht, wenn andere leisere, günstigere, zuhause oder dem Firmenparkplatz betankte Edelstromspeicher mit vier Rädern bauen. Fast alle bekloppten Postautos hätten schon in den 80ern mit Blei- oder Nickel-Cadmium-Akkus betrieben werden können mit weniger Abgasen, Export von D-Mark in die OPEC-Staaten etc.
AKWs hätte man 1991 umstellen können auf Wasserstoffproduktion, damit wir den Dünger daheim klimaneutral und lieferkettensicher herstellen können. Leverkusen, Ludwigshafen und boarisches Chemiedreieck verbrauchen so 80 TWh pro Jahr, aus dem Kopf. Und wir hatten dank der Wiedervereinigung massive Überkapazitäten im Kraftwerkspark, es war also klar, dass nach und nach ein Rückbau erfolgen würde. Oder halt Umbau, wenn man was Besseres hat. Besser Enercon als Goldwind, besser MAN und Siemens als GE.
Letzter Gedanke: Wir haben zwölf Raffinerien in der BRD. Wir sehen gerade in Russland, wie die Dinger kaum zu verteidigen sind im Ernstfall. 30.000 – 70.000 WKAs, tausende Firmenparkplätze und Millionen von Dächern mit Wechselrichtern aus heimischer Produktion kann man nicht sinnvoll ausschalten durch Sabotage oder Luftangriffe. Und wie wir gerade den knapp gescheiterten Drohnenangriff auf die Antonow 1zwo4 in Leipzig gesehen haben, haben wir feindliche Mächte im Lande, die bereit sind, Sabotage und Terrorangriffe durchzuführen. Dann lieber ID.3 bis ID.7 als Golf bis Passat. Nimmt komplette Angriffsvektoren, die Luft wird besser, die Produkte wird man auch noch in den nächsten Jahren bis Jahrzehnten los, Hormus, Bab el Mandeb, Noworossisk und Pipelineangriffe (den Sprengstofffund in RLP haben die meisten sicherlich schon vergessen, gell?) werden immer weniger bedrohlich.
Krisensicher und investieren in die eigene Volkswirtschaft und Zukunft geht anders.
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Moinsen,
zu deinem Beitrag von 1.31 h - wenn man schonmal über gut gemachte Propaganda stolpert, kann man sie auch weiterleiten...
Things are going great in Denmark. Really great! The Danish economy is charging ahead in the fast lane, driven by explosive growth in the first half of 2026, record-high employment, and a massive budget surplus. It’s not luck. It’s raw, deliberate, and calculated soft power. While other countries just talk about the green transition, Denmark has turned the wind into cold, hard cash. Danish wind turbine manufacturing and energy exports are raking it in. The offshore wind farms in the North Sea are Denmark’s new oil fields-just greener and way better for business. Denmark ripped off the Band-Aid and went all-in on phasing out fossil fuels. The power grid is among the most reliable on the planet, district heating is electrifying at lightning speed, and the EV boom is smashing records month after month. EVs now make up 90% of all new car sales—charged overnight when electricity is dirt cheap thanks to surplus production. We’re using energy smarter, cleaner, and cheaper. What’s not to like? The Danish economy has proven that you can easily combine world-leading climate ambitions and high taxes with hard-nosed capitalist growth. The wind is blowing, the turbines are spinning, and the cash is rolling in Decades of uncompromising focus on free, universal healthcare haven't just protected public health—they’ve built the world’s most effective testing ground for life sciences. Denmark’s seamless health data registries and integrated clinical research paved the way for an outright pharmaceutical miracle, where Novo Nordisk and global blockbusters like Wegovy and Ozempic have sent Danish GDP into the stratosphere. Alongside heavyweights like Genmab in cancer therapy, Lundbeck in brain disorders, and LEO Pharma in medical dermatology, the industry has transformed taxpayer-funded welfare into a powerhouse export engine. Universal healthcare isn’t an expense in Denmark—it’s an economic growth engine raking in billions for the national treasury. Checkmate!
Unser deutsches wirtschaftliche Wassertreten hat ganz viele Ursachen, Väter und Mutter (bewusst Singular...). Hü-Hott bei der Energiepolitik ist da nur ein kleinerer Baustein. Aber in der Tat ein sehr bezeichnender: Inkompetente Presse und kaum direkte Demokratie erlauben dann keine Korrektive für andauerndes Mittelmaß. Ich kenne fast kein einziges Feld, wo D gegenüber CH und DK außer Größe einen einzigen gesellschaftlichen oder politischen Vorteil hat. Größe und Skaleneffekte, ja, teilweise. Aber die irren sich geräuschloser nach oben mit deutlich mehr kumulierten Effekten.
Nochmals, du legst in vielen Punkten den Finger auf die richtige, offene, eiternde Wunde, aber die Lösungen finden sich häufig direkt im Nachbarland, wo wir gnadenlos kopieren könnten, wenn wir schon nicht selbst drauf kommen, zeitig.
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ja sven....äääh...du meintest blockwart?
warte nur...bis die obergrünklimaforscher unsere gaskessel angreifen, um uns gefügig zu machen...
der anfang ist ja schon gemacht, mit der beweislastumkehr...warte nur, wenn du nachweisen mußt, daß du deinen cj rechtmäßig erworben hast und deine rolex links von mutter geschenkt und breitling rechts vom großvater bekommen hast...wir sind voll auf der rutsche vom rechtsstaat in den unrechtsstaat - dank dem knallfrosch von der antifa....möge sein bauch platze! (lt sinueh der ägypter...)
wir sind mittlerweile da angekommen, wo uns meine politischen gegner seit 1980 hin haben wollten: im kommunismus haben die kriminiellen in der regierung das volk ausgeraubt und dann kriminialisiert, als es nix mehr gab...so wird es bei uns auch laufen. der ganze umweltschutzgedanke wird jetzt ausgenutzt, um den bürger zu verarmen, mit co2-steuer, steuer auf steuer, sonderabgaben...es kommt bestimmt noch die kriegs-co2-steuer, weil wir in der UKR rumballen, und das muß ja on top noch kompensiert werden...
der umweltschutz fängt im kleinen an...auf wiesen achten, bäche und kleine flüsse nicht überdüngen...wälder pflegen, klar - kohlekraftwerke entschwefeln, so kann man die schulkinder auch erziehen, daß das später funktioniert.
@heiko: du hast glück - mit deiner firma - die du selbst geschaffen hast - ich wünsch dir ewigen bestand. um nicht friedrich schiller zu zitieren...
Er stand auf seines Daches zinnen
und schaute mit vergnügten sinnen
auf die geschaffne firma hin
dies alles ist mir untertänig
begann er zu dem grünen pöbel
gestehe daß ich glücklich bin
und eh der unternehmer noch geendet
da stellt sich - von berlin gesendet
ein bote dem unternehmer dar
"lass CEO" - der grünen steuer düfte steigen
Und mit des hohen umweltsteuerbescheides
bekränze dir dein verbliebenes haar
die umweltsteuern sind mittlerweile klammheimlich wie bei mietern, die 2te miete geworden.
..mal sehen was der bote aus berlin nächste woche bringt...
insha allah---> seid für den frieden gerüstet - denn der innere krieg in deutschland "regierung gegen das volk" wird für beide seiten nicht gut enden!
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hubert..keine sorge...deine beiträge sind immer erfrischend...wia abgstande cola...:-)))
aber wost recht hast - hast recht
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Beitrag vom Autor gelöscht
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Bloß ist es komplett wumpe, ob du Kohlenhändler am Stadtrand von Leipzig oder Hamm bist, oder Befestigungen für PV entwickelst, baust oder installierst: Es gibt Konkurrenz, einen Weltmarkt, Lieferketten, technischne Fortschritt und keiner von uns mag auf Strom verzichten. Und über 90% der Investitionen gehen in EE, weltweit. Garantiert mehr in tiefen Breitengraden als in Kiruna oder Barrow, Alaska. Das sind Physik, Geographie, Meteorologie, der Stand der Technik und gesunder Pragmatismus.
Man kann während der Erfindung des Fließbandes für den Ford T noch der Kutschenfabrik Landauer für seine zwei PS die Treue halten oder gucken, ob Mercedes, Ford oder Adam Opel die Zukunft dominieren.
Aber mit Ideologie zu argumentieren ist, sorry, hirnamputiert. Es sind eben nicht alle anderen Geisterfahrer, sondern es gibt Stromgestehungskosten, wo Märkte ganz kühl und rational massiv investieren. Trump mag RWE et al für Milliarden Offshorewindkraftparks NICHT bauen lassen, doch im Kernland seiner Wählerschaft, Texas, wird wie wild PV und Wind ausgebaut. Warum? Ist günstiger. Und das Gas & Öl lässt sich international immer noch gut vertickern. #
Wovon lebt denn Jochen Wilhe?
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Beitrag vom Autor gelöscht
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Aber mit Ideologie zu argumentieren ist, sorry, hirnamputiert.
Eigentlich ist es noch schlimmer. Dieser Ideologiebegriff, der zB gegen angeblich linksgrün Versifftes in Anschlag gebracht wird, geht implizt davon aus, dass diejenige Person die diesen Begiff verwendet, ideologiefrei sei. Dh dass dieses Denken ein natürliches ist, das einfach so da ist. Ex nihilo sozusagen. Menschliches Denken ist aber nie einfach so da, sondern immer schon geprägt von einer jeweiligen Kultur. Das Gefährliche an einem Denken das einen Ideoligiebegriff verwendet der von sich als natürlich und einfach so da ausgeht, ist, dass es für sich, auf Grund seiner quasi Gottgegebenheit, einen universalen Anspruch erhebt. Damit ist das was ein demokratisches System ausmacht, der freie Austausch der Meinungen, die Notwendigkeit des guten Argumentes – kurz: die Delibertion – ausser Kraft gesetzt. Dieser Ideologiebegriff beinhaltet also für sich den Anspruch allein und als einziger Recht zu haben. Es ist Diktatur.
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Gut geschrieben...herr ms-stasi...deswegen reden diese von dir angesprochenen farben ja auch von...."unserer demokratie" - die dann in einer diktatur endet...mit abschaffung der wahlen..mit gleicher kleidung f alle...keine autos...immer schönes wetter...und jeden morgen um 8 muß jeder den großdemokratischen rindfunk hören...erster satz: wir schaffen das...letzter satz: wir schaffen das...dann beweislastumkehr...mit hurra in den unrechtsstaat...sorry...verbrecherstaat...wie es die ddr war...und von der sippe hatten wir eine regierungscheffin...sammt gefolge...du siehst ja, was los ist...lauter bedauerliche einzelfälle...
Woher kommt der satz: wo unrecht zu recht wird....
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Philosophisch gesehen alles richtig.
Ich würde mich nicht daran stören, dass politische Strömungen und Parteien aufgrund gewisser Lebenserfahrungen, Ideale oder Erziehungen auf gewisse SOPs verfallen, wenn sich neue Herausforderungen zeigen. Bei abgerissenem Flügel würden die meisten von uns nicht mehr Schub geben, aber der israelische F-15 in den 80ern nach dem Midair mit einer Skyhawk hat dies die Steuerungsfähigkeit zurückgegeben. Mit anschließender Landung mit fast nur einer Tragfläche, statt Ausstieg per Schleudersitz.
Was ich konstant intellektuell beleidigend empfinde, bei jeder Partei, ist, wenn sie auch ihren Blödsinn mit Verve noch Jahre später verteidigen:
Die Union hat keine Wirtschaftskompetenz und war vor dem Erscheinen der AgD die korrupteste Partei Deutschlands. Natürlich hat sie einen unfassbar wichtigen Giganten wie Adenauer, den man gar nicht genug lobpreisen kann, und ein paar starke Pro-Europäer gehabt, die auch im richtigen Moment mal historisch Wichtiges bewegt haben. Aber wer 16 Jahre Kohl und Merkel verteidigt, leugnet massive Ausführungsdefizite beim Regieren im Alltag, gerade auch über den Tag hinaus. Reiner Mehltau.
FDP - von 1969 bis heute nur rund einundzwanzig Jahre nicht mit am Ruder gewesen, und fast nix gegen Bürokratiewucherungen gemacht. Auch da, Korruption und wenig Kenntnis von Technik und Naturwissenschaften. Viel Rhetorik, wenig Substanz.
Grün? Migrationspolitik (dass sie von Melnyk, eigentlich eine Übelkrähe, für die Verteidigung der Freiheit mit Waffen beste Partei aus Sicht der Ukraine sind, und das mit Abstand beste Zeugnis bekommen, kann man sofort unterschreiben, wenn man sich die Details anschaut; Spitzengespräch mit Markus Feldenkirch vom Spiegel vor ein paar Wochen. Aber bei manchem hängen die Vorurteile länger im Kopf fest, was den Pazifistenhaufen der ersten Jahrzehnte anbelangt. Pro Intervention im Kosovo waren sie aber schon 1999).
SPD, gerade der linke Flügel: Steinkohle, Verwaltungsineffizienz, Erhaltungssubventionen statt konsequentes Wirtschaftswachstum. Seit 1998 nur 4 Jahre nicht mit in der Regierung. Da kann man sich bei Misserfolgen kaum wegducken.
Die Linke: Wer die nach dem Realsozialismus noch wählen kann, macht mich fassungslos. BSW das Gleiche mit bräunlichem Anstrich. Und jetzt muss man sich sogar freuen, dass die innerhalb der Brombeerkoalition die AgD raushalten. Einfach nur krass, unsere Zeiten.
AfD: Jeder Beitrag überflüssig.
Kanada hat noch ewig lange gegen die Verbannung von Asbest gekämpft, obwohl die Risiken lange bekannt war. Ja sorry, nur weil ihr es fördert und exportiert, sollte man die Realität nicht verleugnen. Das Bessere ist der Feind des Guten.
Wir brauchen mehr Dänemark und Schweiz. Und viel kompetetenteren Journalismus.
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bitte sven...was soll besserer journalismus ändern? die haben auch ihre influenzer...wenn du das so und so schreibts..dann...
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Wenn du dir die Kommentarsektionen der Welt heutzutage und ein paar der Teilnehmer im Forum hier so anguckst, erklärt sich das von alleine.
Kant, Aufklärung, selbstverschuldet, weißte schon, gell?
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Einfach nur krass, unsere Zeiten.
Ich gehe es mal kurz von der Seite an: die Deliberation ist sowieso tot. Dh der vernünftige Austausch von Argumenten bei dem zum Schluss ein Konsens zu einer Entscheidung führt. Habermas, von dem die Überlegungen dazu stammen, hat das selbst von einigen Jahren auch eingesehen.
Zur Deliberation gehört Rationalität. Davon gibt es aber unterschiedliche, je nach Ziel. Kurz gesagt: Wer innerhalb der kapitalistischer Marktwirtschaft freiwillig Profite (zeitweilig) hintenanstellt ist der Dumme (Stichwort Gefangenendilemma). Das kann man gut in der deutschen derzeitigen Debatte sehen, in der der Klimaschutz immer hinter der wirtschaftlichen Leistung zurückstehen muss. Dass es trotzdem Klimaschutz gibt, ist immer hin etwas. Wäre unserer Rationalität rein am Klimaschutz ausgerichtet, hätten wir aber schon seit langem ganz andere Prioritäten. Dann würd zB schon seit einem Vierteljahrhundert nur noch der Prius und ähnlich weiterentwickeltes durch unsere Städte fahren – wenn überhaupt noch.
Bei der zweiten grossen Problematik, der Verbereitung von Atomwaffen, verhält es sich genauso. Wer zurücksteht ist der Dumme und verliert sowieso.
Ebenso bei der Entwicklung von AI. Wir wissen, das kann gefährlich werden, aber wir sind nicht in der Lage Regeln zu entwerfen und duchzusetzen, die diese Entwicklung einfangen und steuern.
Die weltweit aufstrebenden Rechtsradikalen kann man als eine grosse Angstreaktion auf diese Entwicklungen sehen. Ausländer raus, Isolationismus, ad-hoc-Herumgeeiere – inzwischen bis hinein in die so genannten bürgerlichen Parteien der so genannten gessellschaftlichen Mitte – sind das Ergebnis.
Zu unseren Kanzlern und ihrem Verhältnis zure Rationalität gibt es ein Buch: Die Kanzler und die Intellektuellen von Peter-André Alt. Wurde gerade im Handelsblatt besprochen. 811 Seiten. Historisch wahrscheinlich interessant, aber ob's uns hilft....
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Nimm lieber Platon und seine Sophisten. So, nur so, sind die - aktuellen- Politiker zu erklären. Ein Archetypen des Platonschen Sophisten sind Söder und Merz. Platon konnte die Wucherungen seines Sophismusses nicht erkennen: die Clownokratie z.B. Trump, Milei... oder doch auch Nero? Man weiß Letzteres nicht.
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Nero wäre cool...no one knows who's next...
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Ich bin mittlerweile dazu übergegangen viele Diskussionen einfach zu ignorieren und stattdessen einfach zu machen.
Das Hauptproblem: Die Energiewende braucht 30 Jahre Umsetzung. Geht in China wunderbar. Ist halt ne Diktatur. Im Deutschland muss der CDU Kreisdeligierte aber leider nicht von Menschen die den wissenschaftlichen Konsens verstehen gewählt werden sondern von Rentnern an der Basis die nur Stammtisch können ("nachts liefert Sonne keinen Strom").
Daher gibt es idealerweise noch ein großes Delta zwischen dem was man kommuniziert mit Rücksicht auf die Basis (Technologieoffenheit) und dem was man tut (klammheimlich doch an der Energiewende weiter arbeiten) - und schon das ist schlecht weil Kommunikation zwingend erforderlich ist sonst gelingt der Umstieg nicht - schlimmstenfalls aber macht man sogar noch was Bildzeitung/Nils und der Jetzt red i Stammtisch will und behindert die Energiewende so lange bis uns die Chinesen endgültig überholt haben.
Ich bin schon zufrieden wenn man wenigstens nicht behindert sondern den Markt einfach entscheiden lässt.
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So dumm, wie Du ihn hinstellst, ist der Stammtisch (aka: "gemeines Volk") aber nicht. Und wenn Du diesem gemeinen Volk die Vorteile einer Maßnahme klar erläuterst, dann trägt es diese Maßnahme in der Regel auch mit (siehe z.B. Mülltrennung). Wenn Du aber 40 oder 45 Jahre in das Renten- und Gesundheitssystem eingezahlt hast, und jetzt, da Du die Früchte Deines Fleiss´ einfahren willst, diese Früchte aber zusehends umverteilt werden, Dass Du da vom Glauben abfällst, wundert mich nicht. Dieses gegebene Versprechen wird m.E. nahc immer weniger eingehalten, und das ist das Problem. Du wartest bei uns in Ö auf so manche geplante OP mittlerweile mehr als 12 Monate. Meine Schwiegermutter hatte Krebs, war nun seit ca. 5 Jahren immer in einem bestimmten Krankenhaus bei einem bestimmten Arzt zur Kontrolluntersuchung. Seit heuer bezahlt die Kasse nun dies nicht mehr in diesem Krankenhaus... Genauso, wenn Du zu den Fleissigen gehörst, und immer im oberen Bereich der Höchstbemessungsgrundlage einbezahlt hast: Als Leistungsträger musst Du es aufgrund der Tatsache, dass Du eine über dem Durchschnitt liegende Rente erarbeitet hast, hinnehmen, dass Deine Rente wesentlich eniger stark angehoben wird, als jene Renten, die am unteren Spektrum liegen. Irgendwann kannst Du es dann nicht mehr hören, dass es halt notwendig ist, dass Du von Deinen Beiträgen immer wieder für die "sozial Schwächeren" beschnitten wirst. Und da habe ich das große Thema noch gar nicht angeschnitten, welche Leistungen temporär Schutzbedürftige erhaten sollen oder auch nicht.
Und ganz nebenbei: ich kenne viel mehr Menschen, die 50+ sind und ein Elektroauto fahren, als solche, die 40- sind. Wie der schnelle Wolff schon vor Jahren schrieb: ein E-Auto muss sich die breite Masse unserer Gesellschaft erst leisten können...
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Bezogen auf Windkraft in D hat Michael indes weitestgehend recht: Da gibt es stockkonservative Landkreise, die nüchtern und rational voll auf Windkraft abfahren (Hunsrück, Nordfriesland), und andere, wo Kampagnen mit Öllobbyunterstützung im Hintergrund einen gewissen Springer-CSU-Zeitgeist aufnehmen und gegen das eigene Wohl handeln.
Klar hast du recht, das Volk ist oft deutlich weniger dumm als die Regierigen, aber die Informationsasymmetrie in manchen Themenfeldern kegelt dann Vernunft aus dem Felde.
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Reinhard da widerspreche ich dir ja gar nicht. Hatte so ein Erlebnis erst letzte Woche (bin freiwillig gesetzlich versichert und finanziere mit meinem Höchstsatz den ganzen Laden und dann wollte das Krankenhaus über meine Hand Op diskutieren... während man sieht wen man da alles quersubventioniert - am Ende hab ich aber eine super Versorgung erhalten).
M.E. ist das aber eher ein Poblem der SPD. Die begreifen leider immer noch nicht dass sie Politik für die fleißigen und nicht für die nichtarbeitenden machen müssen. Solange für die breite angestellte Mehrheit von 100 Euro Gehaltserhöhung teilweise weniger als 50 Euro netto übrig bleiben wird das aber nichts.
Trotzdem gilt auch da - regieren ist schwerer als Populismus raus zu hauen.
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