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| Einträge im Logbuch: 25 | ||||||
| Tag 2 - Dakar Senegal | ||||||
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14. Februar 2007 Jan Brill
Leserreise: Explorationsflug 07 Tag 1 - nach Lanzarote Am ersten Tag des Explorationsfluges zur Leserreise 2007 müssen wir kämpfen: 40-60 Knoten Gegenwind, vom Abflug in Straubing ab muss die PA30 einstrecken! Unsere Route führt über Faro, in Portugal. Faro soll uns dann im Oktober als Sammelpunkt für die Südgruppe dienen, der Platz ist nicht unbedingt sonderlich GA-freundlich, aber machbar. Erstmal gilt es den Handlingagenten abzuschütteln der etwas von "Mandatory-Handling" und knapp 100 Euro murmelt (stimmt nicht, private Flüge sind in LPFR vom Mandatory-Handling ausgenommen, aber das muss man dem Mann erst schwarz auf weiss zeigen!). Ist dieser verscheucht ist der Platz noch nicht einmal teuer: 23 Euro Gebühren und Sprit für 1,45 das lässt sich aushalten...
24 Grad und Sonne verspricht der Wetterbercht für die Kanaren. Nach dem nasskalten Dauerregen der letzten Tage in Straubing eine willkommene Abwechslung. Überhaupt bereitet die Wahl der Reisegarderobe einiges Kopfzerbrechen: Hochsommerliche Bedingungen in Brasilien, danach die Atacama-Wüste mit eisklaten Nächten und schliesslich auf der Rückreise via Nordamerika die Stationen in Neufundland. 10 kg pro Person war dabei die Kompromissformel, zwischen Pilot, Copilotin und dem Beladeplan unserer 11Y... Recherche vor Ort Bis zum 3. März also werden wir die wichtigsten Stopps anfliegen, Arrangements für die Gruppe im Oktober treffen und vor allem die geographisch höchst anspruchsvolle Region des peruanischen Hochlandes auf Eignung und Sicherheit für eine Leserreise testen. Das verspricht spannend zu werden, müssen wir doch die Bedingungen und vor allem Infrastruktur und Kosten für eine Gruppe erkunden, die aller Wahrscheinlichkeit nach zahlenmäßig noch größer sein wird als die Asien-Gruppe in 2005. Dabei beinhaltet unser Explorationsflug zwei erhebliche Wasserstrecken: Die Anreise erledigen wir auf der als Südroute vorgestellten Strecke, über den Südatlantik (1.548 NM), während wir die Rückreise möglichst direkt von Gander in Kanada aus bewerkstelligen wollen. Folglich ist die Twin Comanche mit Rettungsinsel, Schutzanzügen und natürlich dem (Gott sei dank zusammenfaltbaren Ferrytank von 266 Litern) bis unters Dach beladen. Zuladungstechnisch geht dass (auch wenn ein strenges Limit beim reinen "Reisegepäck" im Vorfeld für reichlich Diskussionen sorgte!), vom Platz her ist die PA30 aber mit dieser Aufgabe am Limit.
Das Örtchen ist im hinteren Teil der PA30-Kabine untergebracht, dort wo sonst der 5. und 6. Sitz sind. Entsprechende Kletterkünste sind von den Off-Duty-Crewmitgliedern also beim Gang auf die "Toilette" gefordert. Ich bitte alle Crews vor allem die, die mit dem Gedanken an die Südroute spielen und nicht die Möglichkeit haben dieses Thema anderweitig zu erledigen sich entsprechende Lösungen zu überlegen. Auf einem 8- oder 11-Stunden-Flug ist Trinken absolut notwendig, entsprechend muss auch die Entsorgung geklärt sein. Aber dazu später mehr... Wir werden hier auf dieser Stelle täglich berichten (sofern das Satfon mitspielt!), und Sie auf dem Laufenden halten. Wir hoffen vom geplanten Südatlantiküberflug am Donnerstag mittels Iridium-Telefon live einige Berichte absetzen zu können! Folgen Sie uns in den nächsten Tagen auf dem Explorationsflug nach Südamerika! Lange geplant, noch von Heiko Teegen erträumt wird nun ein ernsthafter Versuch unternommen die legendäre Südamerika-Reise doch Wirklichkeit werden zu lassen! |
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